ZUSAMMENLEBEN IN DER STADT

Entwicklung urbaner Gebiete gemäß § 6a BauNVO


Herausforderungen von Verstädterung und gesellschaftlichem Wandel

Der zunehmende Zuzug der Menschen stellt Städte vor große Herausforderungen bei der Bereitstellung von Wohnraum und den damit verbunden nachgefragten infrastrukturellen Rahmenbedingungen.

Gleichzeitig mit der Urbanisierung ist zudem ein großer Wandel bei Arbeit, Mobilität, Ernährung, Freizeitgestaltung, gesellschaftlichen Aktivitäten und anderen Bereichen im Gange. Vieles soll nebeneinander stattfinden, ähnlich wie früher auf dem Dorf. Gewünscht sind kurze Wege zur Arbeit, Kinderbetreuung, zu Einkäufen des täglichen Bedarfs, verbunden mit attraktiven Angeboten von Naherholung, Sport, Kultur, Gastronomie u. v. m.

Neues Gesetz ermöglicht attraktiven Nutzungs-Mix

Bundestag und Bundesrat haben darauf reagiert und im Mai dieses Jahres den rechtlichen Rahmen für eine Neuorganisation des Zusammenlebens in der Stadt geschaffen. Die Baunutzungsverordnung (BauNVO) wurde mit dem § 6a um „urbane Gebiete“ ergänzt, wodurch der baurechtliche Gestaltungsspielraum bei der Entwicklung urbaner Zentren, einhergehend mit der Möglichkeit zur Verknüpfung unterschiedlicher Flächennutzungen erweitert wurde.

Damit dies in der Praxis auch gelingen kann sind im Vorfeld der Planung entsprechender Bauprojekte jedoch komplexe konzeptionelle Vorüberlegungen erforderlich. Sonst droht die Gefahr, dass Nutzungen nicht funktionieren und organisatorische, wirtschaftliche oder rechtliche Konflikte vorprogrammiert sind. Diese gilt es durch intelligente, interdisziplinäre Planung zu vermeiden.

Immobilienwirtschaftliche Grundlagen als Erfolgsfaktor für nachhaltige Planung

Für die Entwicklung nachhaltig attraktiver Gebäude bzw. Quartiere bedarf es professioneller immobilienwirtschaftlicher Planungsgrundlagen. Nicht selten sind klassische Planer mit der Summe an Parametern und den verschiedenen Akteuren, die „gehandelt“ werden müssen, überfordert. Selbst sog. Projektsteuerer, die eingesetzt werden, um Planungsprozesse zu organisieren und zu moderieren, sind kein Garant für bedarfs- und marktorientierte Gebäudegestaltung, da diese meist ebenfalls einen planerischen oder bautechnischen Background mitbringen.

Kiez74 als Modellprojekt und Anregung

Wir haben vielseitige jahrelange Erfahrung in der Konzeption komplexer Gebäude und Einrichtungen im öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich. Kiez74 ist unsere Anregung für mögliche Projekte im städtischen Umfeld. Unser imaginäres Quartier soll beispielhaft zeigen, welche zeitgemäßen Nutzungen ein urbanes Gebiet heute beinhalten kann. Wir haben Kiez74 in Form moderner Architektur dargestellt, dessen Nutzungen aber genauso in historische, industrielle oder gründerzeitliche Gebäudekulissen, Konversionsgebiete, Brachflächen o. a. integriert werden können – stets angepasst an die individuelle Situation, Anforderungen und Möglichkeiten vor Ort.

Bauen Sie nicht auf klassische Planung, fragen Sie uns!

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